Sport als wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge
Geschrieben von TVB Achensee am 5. Januar 2008 | H.P. Steiners Tipps |
Unser Berufsalltag ist gekennzeichnet durch fehlende Bewegung und dieses Manko führt zu vielen Zivilisationsschäden, die es früher nicht gab. Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Wirbelsäulenschäden sind nur einige davon. Es wird Zeit, dass wir etwas für unseren Körper und unsere Gesundheit tun. Um ihnen den Einstieg in die Welt der Bewegung zu erleichtern, habe ich ihnen hier einige Empfehlungen zusammengeschrieben, die helfen sollen, ihr Bewegungsprogramm optimal auf sie abzustimmen.
Das Belastungsprogramm sollte möglichst vielseitig sein! In jedem gesundheitsorientiertem Bewegungsprogramm sollte die Komponenten Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit berücksichtigt werden.
Menschen unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrer Leistungsfähigkeit. Jeder sollte seinen persönlichen Belastungsgrad kennen! Denn nur darauf lassen sich gezielt, die für jeden notwendigen Übungen aufbauen.
Der Belastungsgrad ergibt sich aus den Komponenten Häufigkeit, Dauer und Intensität der Belastung. Die Sportmedizin gibt hier folgende Empfehlungen:
Eine Trainingseinheit pro Woche reicht nicht aus. Sie hilft uns gerade, unseren momentanen Leistungsgrad zu halten. Ideal wäre es, wenn man 3-4 Trainingseinheiten pro Woche absolvieren würde. Versäumte Übungseinheiten durch höhere Anstrengung zu kompensieren ist nicht richtig. Eine Ausnahme zu dieser Klausel stellt das Krafttraining dar. Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits ein einmaliges Training pro Woche zu einem Zuwachs von Knochenmasse führen und dies dem Krankheitsbild der Osteoporose entgegenwirken kann. Überanstrengungen sind zu vermeiden. Dies gilt sowohl für eine Trainingseinheit als auch für zu häufiges Training. Ergebnis wäre ein Zustand, den man als Übertraining bezeichnet. Dieser Zustand führt zu einem Leistungsabfall und nicht zu dem gewünschten Leistungsanstieg.
Das Auf- und Abwärmen sollte Bestandteil eines jeden Trainings sein. Durch diese beiden Komponenten helfe ich dem Körper sich auf die folgenden Belastungen vorzubereiten bzw. er hat die Möglichkeit sich rascher von den an ihn gesetzten Belastungen zu erholen. Bis zu 2 Stunden vor dem Training sollte man schwer verdauliche Lebensmittel meiden. Flüssigkeit kann während einer Belastung alle 20 Minuten zugeführt werden und hilft dem Körper die durch Schwitzen verlorene Flüssigkeit zu ersetzen.
Jeder, der Sport aus gesundheitlichen Gründen betreibt, sollte daran denken, daß Bewegung nur eine Säule der Gesundheit darstellt. Die Faktoren richtige Ernährung und Entspannung sollten ebenfalls nicht unberücksichtigt werden.
Die Sportkleidung sollte den Belastungen angepasst werden. Gute Sportschuhe schützen vor Verletzungen und verringern die Belastungen des Bandapparates. Atmungsaktive Kleidung verhindert ein starkes Abkühlen des Körpers und beugt Verkühlungen vor. Das wichtigste: Sport soll Spaß machen! Das Miteinander in der Gruppe ist ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum Gesundbleiben.
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